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Meeresverschmutzung

Das Meer als Mülltonne
Nicht nur die Industrie leitet Abwässer ins Meer, sondern jeder von uns benutzt das Meer direkt oder indirekt als Abfalleimer. Die Menge und die Art des Abfalls in Grenzen zu halten ist unsere Aufgabe. Viele Substanzen, die ins Meer geleitet werden, können von der Natur nur schwer oder gar nicht abgebaut werden und tragen so zur Verschmutzung, Zerstörung und letztendlich dem Tod der Meere bei.

Laut Schätzungen der Meeresschutzorganisation Oceana werden weltweit jede Stunde rund 680 Tonnen Müll direkt ins Meer geworfen, mehr als die Hälfte davon ist aus Plastik. Die Ausmasse der Verschmutzungen lassen sich am besten zwischen Hawaii und Kalifornien ermessen. Dort hat sich der ,,große pazifische Müllstrudel'' aus gut drei Millionen Tonnen Plastikmüll gebildet - auf einer Fläche so gross wie Westeuropa.

Zigarettenfilter brauchen zum Beispiel 200 Jahre um von der Natur abgebaut zu werden. Sie sind zudem hochgiftig und können von Fischen verschluckt werden, was diese jeweils nicht überleben. Ein Zigarettenfilter gehört deshalb nicht ins Meer geschmissen.

Sehr oft werden Plastiktüten von Meeresschildkröten fälschlicherweise für Quallen gehalten und verschlungen.
Dies kann bei Schildkröten, sowie bei allen anderen Meerestieren, zu Darmverschlüssen führen oder die Giftstoffe werden an den Körper abgegeben, was ein langsames Sterben zur Folge hat.

Batterien sind im höchsten Masse giftig und können an Land sowie unter Wasser ganze Gebiete verseuchen. In praktisch allen Tourismusländern der dritten Welt werden Batterien nicht fachgerecht entsorgt. Nehmen Sie entweder die gebrauchten Batterien wieder mit nach Hause oder verwenden Sie wiederaufladbare Batterien.

Gleiches gilt für sämtliche Artikel aus Plastik, welcher Jahrhunderte braucht um von der Natur abgebaut zu werden. Sämtliche leere Plastikverpackungen von Duschmittel, Shampoo, Sonnencreme usw. sollten aus dem Urlaub wieder mit nach Hause genommen werden, weil diese am Urlaubsort oft nicht fachgerecht entsorgt werden.

Der Ausdruck "aus den Augen, aus dem Sinn" funktioniert bei den Abfällen leider nicht. Alles was wir so gedankenlos wegwerfen kommt irgendwann wieder auf uns zurück. Denn auch wenn wir die Abfälle im Meer oder sonst wo nicht mehr sehen - sie sind immer noch da!


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