- Unter Wasser nichts berühren - auch nicht Tiere, die ungefährlich
aussehen. Nicht denken, dass Meerestiere Berührungen mögen - das
ist naives Wunschdenken und hat nichts mit der Realität zu tun. Es
sind keine Haustiere und somit Berührungen nicht gewohnt. Auch wenn
Meerestiere Berührungen zu mögen scheinen, wird mit den Händen
ihre dünne Schleimschicht zerstört, welche sie vor Parasiten schützen
soll.
- Niemals vergessen, dass Korallen auch Tiere sind, obwohl sie eher wie
Pflanzen oder Steine aussehen.
- Nichts aus dem Meer mitnehmen, auch wenn es tot erscheint - es gehört
dennoch ins Meer.
- Nichts ins Wasser werfen, was nicht rein gehört - das Meer ist kein
Abfalleimer. Zigarettenfilter sind zum Beispiel höchst giftig und können
von Fischen geschluckt werden, was diese jeweils nicht überleben!
- Beim Tauchen die Ausrüstung so platzieren, dass man damit nicht versehentlich
irgendwo hängen bleibt.
- Beim Tauchen das Tarieren üben, damit man im Wasser ruhig schweben
kann und sich nirgends unnötig aufstützen oder festhalten muss.
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- Keine Souvenirs wie Muscheln, Korallen, Schildpatt, Kugelfische, Haifischgebisse
oder sonstige Souvenirs von Meerestieren kaufen.
- Keine Muscheln am Strand sammeln, sondern sie liegen lassen wo sie hingehören.
Einsiedlerkrebse wachsen auch und müssen sich von Zeit zu Zeit ein
neues Zuhause, sprich eine grössere Muschel, suchen.
- Keinen Abfall an den Strand werfen - dafür gibt es Abfalleimer und
reguläre Entsorgungen.
- Nur Fisch essen oder kaufen, von welchem man sicher ist, dass er mit angemessenen
Fangmethoden gefischt wurde. Bei vielen Fangmethoden geht unnötig viel
Beifang ins Netz oder Riffe werden beschädigt. Im Zweifelsfall also
besser die Finger davon lassen. Oder noch besser, völlig konsequent
sein und überhaupt nichts mehr essen, was aus dem Meer kommt.
- Umweltorganisationen unterstützen - sie sind auf jede Hilfe angewiesen.
- Das Wissen mit anderen teilen - viele ahnen gar nicht, dass ihr Verhalten
der Umwelt schadet.
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